Harthölzer wie Eiche, Nussbaum und Buche verhalten sich anders als Nadelhölzer wie Kiefer oder Fichte. Prüfen Sie Maserung, Gewicht und Porenbild, bevor Sie Öl, Wachs oder Lack wählen. Konstant gehaltene Raumfeuchte zwischen vierzig und sechzig Prozent verringert Rissbildung und Verzug. Reinigen Sie sanft mit nebelfeuchtem Tuch, vermeiden Sie aggressive Silikonpolituren, und setzen Sie auf Untersetzer sowie Filzgleiter. Kleine Druckstellen lassen sich oft durch vorsichtiges Dämpfen anheben, ohne die Oberfläche zu ruinieren.
Scharniere, Schrauben, Laufleisten und Schubladenschienen danken regelmäßige Reinigung und punktgenaue Schmierung. Entfernen Sie Staub, tragen Sie wenig säurefreie Pflegeöle oder trockene Graphitstifte auf, und prüfen Sie festen Sitz. Oberflächliche Korrosion stoppen Sie früh mit feiner Stahlwolle nullnull und Schutzwachs. Vermeiden Sie übermäßige Schmiermittel, die Schmutz binden. Justieren Sie Scharniere behutsam, ziehen Sie Schrauben mit Gefühl nach, und ersetzen Sie ausgeleierte Teile rechtzeitig, bevor es zu Folgeschäden kommt.
Beachten Sie den Reinigungscode Ihrer Polster: W für wasserbasierte Reiniger, S für lösungsmittelbasierte, WS für beides, X nur Staubsaugen. Testen Sie stets unauffällig. Gegen Pilling hilft ein schonender Fusselrasierer, gegen Druckstellen Dampf mit Abstand. Leder liebt regelmäßige, sparsame Pflege mit pH-neutralen Konditionierern, fern von direkter Sonne. Flecken behandeln Sie zeitnah von außen nach innen. Drehen und klopfen Sie Kissen, um Füllmaterial gleichmäßig zu verteilen und frühzeitigem Durchsitzen vorzubeugen.
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